Langdistanzen

Nicht nur eine Langdistanz dauert lange, manchmal dauert auch die Berichtserstellung dazu etwas länger. Der TTH war beim Ironman Hamburg und beim Ostseeman vertreten. Der IM HH machte dabei den Anfang und stand unter keinen gutem Stern. Ursprünglich mit 4 angemeldeten Mitgliedern, reduzierte sich unser Teilnehmerfeld auf Oli, Lars und Marco, nachdem Nils aufgrund eines Trainingsunfalls passen musste. Zudem kämpften unsere verbliebenen Athleten ebenfalls mit kleinen Verletzungen im Vorfeld. Als dann auch noch bekannt gegeben wurde, dass das Schwimmen aufgrund der Wasserqualität abgesagt werden musste, war es mit der Motivation unserer Athleten nur semi-gut bestellt. Bestritten wurde ein Duathlon mit einer 6 km Laufrunde zu Anfang. Der Plan der Veranstalter das Feld zu entzerren, ging leider nicht auf und so ballte sich das Teilnehmerfeld auf der Radstrecke. Zum Teil lag dies auch an den Athleten, die sich beim ersten Lauf häufig zu weit vorne einsortierten, eingeholt wurden und sich dann im Mittelfeld konzentrierten. Das befürchtete RTF-Szenario trat somit leider auch ein. Da sich unsere Teilnehmer allerdings korrekt einsortiert hatten, hieß es für unsere Jungs beim Laufen und Radfahren nun Endlosüberholen. Beim Radfahren bekam Lars dann aufgrund seines schlecht belüfteten Helmes Hitzeprobleme und musste auf der 2ten Runde mehrfach mit Schwindelgefühlen anhalten und den Helm abnehmen. Beim Laufen hatte dann auch Oli Schwierigkeiten mit der Hitze bzw. sein noch nicht ganz auskurierter Muskelfaserriss im Oberschenkel machte ihm zu schaffen. Einzig Marco kam relativ gut ins Rennen und holte Oli und Lars beim Marathon ein. Zusammen mit Lars, der dank ganz viel Eis und Schwämme im Trikot inzwischen wieder abgekühlt war, entschieden die beiden, das Rennen nicht mehr ganz so ernst zu nehmen und bestritten die letzten 20km als Teamlauf mit gemeinsamen Zieleinlauf. Echten Spaß hatten dagegen unsere Supporter. Mit 18 Personen haben wir die Verpflegungsstelle am 5km-Wendepunkt der Laufstrecke mit betrieben. Auch an dieser Stelle ein großes Dankeschön dafür.

Torben hat unseren Veteranen dagegen gezeigt wie man es richtig machen kann. Beim Ostseeman, sogar mit Schwimmen und generell angenehmen Temperaturen, hat er nur ganz knapp die Hamburger Meisterschaft in seiner AK verpasst und wurde bei einem grandiosen Rennen auf dem anspruchsvollen, windigen Kurs 2ter in seiner Altersklasse. Damit erzielte er die mit Abstand beste TTH-Platzierung auf einer LD in diesem Jahr.

Jenny, die ihren 1ten AK-Platz bei den Hamburger Meisterschaften auf der MD schon dieses Jahr erzielt hat, war ebenfalls beim Ostseeman am Start. Sie bestritt nach dem Ironman Nizza fünf Wochen später die 2te Langdistanz in diesem Jahr. Dies ist ebenfalls ein Vereinsrekord, den wohl so schnell niemand  einstellen wird.

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